Hamburg. Die Hamburger KZ-Gedenkstätte Neuengamme hat den "Ort der Verbundenheit" eröffnet. Angehörige ehemaliger KZ-Häftlinge haben hier einen Erinnerungsort für andere Angehörige entwickelt, wie die KZ-Gedenkstätte mitteilt. Mit individuell gestalteten Plakaten erzählen sie die Geschichten ihrer verfolgten Familienmitglieder. Angehörige aus der ganzen Welt sind eingeladen, ein Plakatmotiv über ihr verfolgtes Familienmitglied zu gestalten und hier auszustellen.
Der "Ort der Verbundenheit" ist nach den Worten von Kultursenator Carsten Brosda (SPD) ein in dieser Form einzigartiges Projekt, das die Erinnerung auf besondere Weise lebendig hält. Es sei das Bestreben, einen aktiven und individuellen Umgang mit dem Gedenken möglich zu machen.

