No-Mobbing-Telefon feiert 20. Geburtstag

Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg
No-Mobbing-Telefon feiert 20. Geburtstag
"Frauen im Alter zwischen 40 und 55 Jahren machen den Großteil derer aus, die sich an uns wenden", sagt Beatrix Wiesner von der Frankfurter Mobbingkontaktstelle
Hanno Gutmann / epd

Lübeck. Seit 20 Jahren berät das No-Mobbing-Telefon der Nordkirche mit Sitz in Lübeck Anrufer, die am Arbeitsplatz schikaniert werden. Durchschnittlich 150 Anrufe aus dem Gebiet der Nordkirche und Niedersachsen bekommen die acht Ehrenamtlichen pro Jahr, teilt der Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg mit. Bei Bedarf bieten die Ehrenamtlichen auch Einzelberatung an und referieren in Unternehmen über Mobbing. Unter der Hotline 0451/84040 können Betroffene sich an das Team wenden. Die Erstberatung ist anonym und kostenfrei.

1999 ging das Angebot des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) an den Start. Erst kurz zuvor hatte das Phänomen des gezielten Schikanierens von Kollegen oder Mitarbeitern in schwedischen Studien einen Namen bekommen, nämlich Mobbing. Die Arbeitslosenquote bewegte sich damals zwischen neun und elf Prozent, viele Menschen hatten Angst um ihren Arbeitsplatz. Daraufhin taten sich der KDA, Gewerkschaften und Beratungseinrichtungen zusammen und bildeten den Arbeitskreis "No Mobbing". (epd)

Timo TeggatzT
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Timo Teggatz

Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – und seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig. War vorher acht Jahre lang als Redakteur einer Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag.

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