Der Bundesregierung ist es dem Paritätischen Wohlfahrtsverband zufolge im Inflationsjahr 2022 nicht gelungen, gezielt die Ärmsten zu unterstützen. Nur zwei Milliarden Euro von insgesamt knapp 29 Milliarden Euro an Entlastungsleistungen seien an die Haushalte mit den geringsten Mitteln gegangen, stellt der Verband in seinem jüngsten Armutsbericht fest, der in Berlin vorgestellt wurde.
Von der Senkung der Abgaben auf Benzin und Diesel beispielsweise und dem durch die Abschaffung der EEG-Umlage verringerten Strompreis hätten jene Bevölkerungsgruppen am stärksten profitiert, die am meisten verbrauchen, heißt es in dem Bericht. 2022 hatte Deutschland die höchste Inflation seit der Wiedervereinigung. Besonders die Preise für Nahrungsmittel und Energie stiegen rasant auf bis zu 20 Prozent (Nahrungsmittel) und bis zu 30 Prozent (Energie).Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
