Zum Beginn des Fastenmonats Ramadan am Montag hat der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, auf die „katastrophale Lage“ der Menschen im Gaza-Streifen verwiesen. „In diesem heiligen Monat ist die Gemeinschaft und Solidarität mit den Schwachen und Armen von besonderer Bedeutung“, erklärte Mazyek. Deshalb würden viele Musliminnen und Muslime in diesem Ramadan für die hungernden und vertriebenen Familien im Gaza-Streifen spenden und beten, sowie für die Tausenden Familien Hilfe leisten, deren Angehörige getötet oder verletzt wurden.
Der Ramadan beginnt in diesem Jahr am 11. März und endet am 9. April. Anschließend wird vom 10. bis 12. April das Fest des Fastenbrechens (Eid ul-Fitr oder Bayram) gefeiert. Mazyek wünschte allen muslimischen Menschen einen gesegneten Fastenmonat. Die sei „eine Zeit der inneren Einkehr, des Gottesdienstes und der Vergebung durch die Gnade Gottes“.
