Katholische Schule weiht Neubau ein

Das Erzbistum hat 15 Millionen Euro in das Gebäude mit sieben Stockwerken investiert. 1.000 Schüler werden an der Sophie-Barat-Schule unterrichtet.

Einweihung im Atrium
Einweihung im AtriumChristoph Schommer

Hamburg. Das Erzbistum Hamburg hat in Hamburg den Neubau des katholischen Sophie-Barat-Gymnasiums an der Moorweide (Rotherbaum) eingeweiht. In dem Gebäude befinden sich zehn Klassenräume, eine Sporthalle, eine Bibliothek und eine Schulkapelle. Es ersetzt einen sanierungsbedürftigen 60er-Jahre-Bau, der im Herbst 2015 abgerissen wurde. "Mit diesem Erweiterungsbau der Sophie-Barat-Schule setzen wir unseren Erneuerungskurs im Bildungsbereich fort", sagte Erzbischof Stefan Heße. Die Schule hat knapp 1.000 Schüler.
Das Erzbistum investiert nach eigenen Angaben insgesamt 15 Millionen Euro in den siebengeschossigen Erweiterungsbau sowie in die aktuellen Sanierungsarbeiten im Altbau. Die neue Schulkapelle mit 90 Sitzplätzen, Empore und Orgel erstreckt sich über zwei Etagen. Die Kapelle sei ein starkes Symbol dafür, dass Gott auch in der Schule gegenwärtig sei, sagte Erzbischof Heße. 

Erzbischof will Profil erhalten

Anfang des Jahres hatte das Erzbistum angekündigt, bis zu acht seiner 21 Schulen aus wirtschaftlichen Gründen zu schließen. Die verbleibenden Schulen sollen im Gegenzug erneuert werden. Gespräche mit der Initiative "Hamburger Schulgenossenschaft" über den Erhalt aller Bildungseinrichtungen waren im Sommer gescheitert. 
Mit den Neubauten in Rotherbaum, Billstedt, Wilhelmsburg, Wandsbek, Bergedorf, Farmsen und Langenhorn seit 2015 werde das katholische Schulsystem in Hamburg neu aufgestellt, sagte Heße. "Wir werden alles dafür tun, um das besondere Profil unserer katholischen Schulen zu stärken." (epd)