Judasmonolog in Celler Kirche

Inszenierung des Schlosstheater
Judasmonolog in Celler Kirche
Der Judaskuss in einer Freske des italienischen Maler Giusto de' Menabuoi von 1375
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Celle. Sein Name steht für Verrat, und doch können seine Taten und ihre Wirkung vielschichtig gedeutet werden: Judas Ischariot. Das Schlosstheater Celle will die biblische Figur dem Publikum näherbringen. In einem Monolog-Stück solle es unter anderem um die Fragen gehen, wer Judas wirklich war und ob das Christentum ohne den Judaskuss überhaupt zu einer Weltreligion hätte werden können, teilte das Theater mit. Gezeigt wird die Aufführung am Donnerstag, 27. Februar, um 20 Uhr in der evangelischen Stadtkirche St. Marien. Im Frühjahr soll das Stück auch in weiteren der 30 Kirchengemeinden des Kirchenkreises Celle gezeigt werden.

Judas Ischariot erscheint im Neuen Testament als einer der zwölf Jünger Jesu von Nazareth. Nach allen vier Evangelien ermöglichte er Jesu Festnahme in Jerusalem im Garten Gethsemane durch Kräfte der Tempelpolizei. In der Folge wurde Jesus anschließend an die Römer ausgeliefert und gekreuzigt. (epd)

Timo TeggatzT
Ein Beitrag von:

Timo Teggatz

Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – und seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig. War vorher acht Jahre lang als Redakteur einer Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag.

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