Rund vier Jahre nach dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine nimmt die Zahl schwer verletzter Zivilisten nach Angaben von Helfern zu. Dazu gehörten Verbrennungen und Amputationen, erklärte Handicap International (HI) in München. Daher sei der Bedarf an Fachkräften und Hilfsmitteln groß. Immer mehr Menschen bräuchten Physiotherapie, Prothesen und psychologische Unterstützung.
Ukraine: Organisation warnt vor wachsender humanitärer Not
Die Organisation verweist auf Schätzungen, wonach rund 300.000 Menschen Kriegsverletzungen erlitten haben. Einige davon führten den Angaben zufolge zu Amputationen, Hör- und Sehverlust. Vor dem Krieg hätten in der Ukraine etwa 2,7 Millionen Menschen mit Behinderungen gelebt. “Menschen mit Behinderungen sind überproportional von Gewalt und Tod betroffen und haben Schwierigkeiten, Zugang zu grundlegender Versorgung und Hilfsmaßnahmen zu erhalten”, betonte HI.
