Der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages kommt am 21. und 22. Januar in Dresden zu Beratungen zusammen. Themen seien steigende Sozialausgaben, die kommunale Finanzkrise sowie weitere aktuelle Fragen mit bundesweiter Bedeutung für die Städte, teilte der Städtetag am Donnerstag in Berlin mit. Beraten werden soll auch über den Bevölkerungsschutz in Krisenlagen.
Erwartet werden den Angaben zufolge mehr als 100 Stadtoberhäupter sowie weitere Kommunalpolitikerinnen und -politiker aus dem gesamten Bundesgebiet. In Dresden tagt außer dem Hauptausschuss auch das Präsidium des Deutschen Städtetages. 2026 werde vom größten Defizit der kommunalen Haushalte in der Geschichte der Bundesrepublik geprägt sein, heißt es in der Ankündigung.
Präsident des Städtetages ist der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Der Hauptausschuss tagt den Angaben zufolge dreimal jährlich. Weitere Gremien sind die Fachausschüsse und als das oberste Organ des Städtetages die Hauptversammlung, die alle zwei Jahre mit bis zu 800 Delegierten zusammentritt. Im Deutschen Städtetag haben sich rund 3.200 Städte und Gemeinden mit insgesamt etwa 54 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern zusammengeschlossen.