Frankenstein – wer diesen Namen hört, denkt schnell an das Monster aus dem Filmklassiker oder an das Buch von Mary Shelley, in dem der Student Viktor Frankenstein eine Kreatur aus toter Materie erschafft. Als „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ 1818 erstmals veröffentlicht wurde, machten sich die Leser aus den Beschreibungen im Roman ihre eigene Vorstellung von dem unheimlichen Wesen, denn diese Veröffentlichung enthielt keine Bilder. Nach und nach erschienen immer mehr Ausgaben mit Illustrationen, die zunehmend das Bild und Verständnis des Inhalts prägten. Darum geht es in der Ausstellung „Wort. Bild. Buch – Was Illustration kann“, die bis zum 20. Oktober im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen läuft.
