Fernseh-Gottesdienst eröffnet Spendenaktion von “Brot für die Welt”

Live aus Oldenburg
Fernseh-Gottesdienst eröffnet Spendenaktion von “Brot für die Welt”
AfD-Anhänger spenden deutlich weniger Geld für wohltätige Zwecke als Wähler anderer Parteien. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor
Hermann Bredehorst / Brot für die Welt
Oldenburg. Mit einem Fernseh- und Radiogottesdienst aus Oldenburg eröffnet das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ am ersten Adventssonntag, 27. November, seine neue Spendenaktion. Die live übertragene Feier aus der Ohmsteder Kirche steht unter dem Motto „Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft“, wie die Evangelische Kirche im NDR mitteilte. So lautet auch das Motto der 64. Spendenaktion. Die Übertragung ist ab 10 Uhr im Ersten zu sehen und auf NDR Info im Radio zu hören. Durch den Gottesdienst führen der oldenburgische Bischof Thomas Adomeit und die Präsidentin von „Brot für die Welt“, Pfarrerin Dagmar Pruin. Zu Gast ist Juliate Malakar, Direktorin einer Partnerorganisation des Hilfswerks in Bangladesch. Seit 2012 hilft die Christian Commission for Development Menschen in der Küstenregion, ihre Lebensweise an das veränderte Klima anzupassen. Die musikalische Leitung der Feier liegt bei Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser. Die Gespräche im Gottesdienst führt NDR-Moderator Yared Dibaba.

Von Klimakrise bedroht

Die Länder des globalen Südens seien besonders von der Klimakrise bedroht, heißt es in der Ankündigung. In Bangladesch komme es immer wieder zu Überschwemmungen sowie zu Verlusten von Ernten und Böden. Ähnlich wie das südasiatische Land liege das Oldenburger Land nur fünf Meter über dem Meeresspiegel. Dort trockneten Gewässer wegen des warmen Sommers und zu wenig Regen aus. Die Aktion „Brot für die Welt“ wird traditionell mit einem Festgottesdienst am ersten Advent eröffnet – jedes Mal aus einer anderen Landeskirche. (epd)
Timo.TeggatzT
Ein Beitrag von:

Timo.Teggatz

Schrieb schon als Schüler für die Lokalzeitung über Kaninchenzüchter und mehr, während des Politik-Studiums in Kiel als rasender Sportreporter im Einsatz. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag, danach acht Jahre als Redakteur für eine Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig.

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