Flensburger Diako und St. Franziskus Hospital werden eins

Zwei christliche Krankenhäuser fusionieren

Ab 2026 sollen mehr als 100.000 Patienten pro Jahr behandelt werden. Es soll das drittgrößte Krankenhaus in Schleswig-Holstein werden.

Patientin und Pflegerin in einem Krankenhaus (Symbolbild)

Flensburg. Die Flensburger Krankenhausträger Diako und Malteser schließen sich zusammen und wollen ein neues Krankenhaus gründen. Im christlichen „Malteser-Diako Klinikum“ sollen voraussichtlich ab 2026 mehr als 100.000 Patienten pro Jahr stationär und ambulant behandelt werden, teilt die Diako mit. Alle Versorgungsangebote des bisherigen Diako Flensburg und des St. Franziskus Hospital sollen unter einem Dach und einer Leitung in ökumenischer Trägerschaft zusammengefasst werden.

Der Neubau auf dem Gelände Peelwatt soll in klimagerechter Bauweise entstehen und wird vom Gesundheitsministerium unterstützt. Die Einrichtung soll nach den UKSH-Standorten Kiel und Lübeck das drittgrößte Krankenhaus in Schleswig-Holstein sein.

Die Zusammenführung der beiden Häuser zu einem Zentralkrankenhaus sei die beste Lösung für eine moderne Versorgungsstruktur in der Region, sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP). Als nächster Schritt soll nun ein Betriebs- und Organisationskonzept erstellt und entschieden werden, welche Versorgungsformen das neue Krankenhaus anbieten wird. Die Bettenanzahl steht noch nicht fest. Sie ergebe sich nicht automatisch aus der Bettenzahl in den bestehenden Krankenhäusern. Auch eine seriöse Kostenschätzung sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. (epd)

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