Der 64 Jahre alte Georg Bätzing steht seit September 2016 an der Spitze des Bistums Limburg. Seit März 2020 ist er zudem Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Am Montag hat er erklärt, für eine weitere sechsjährige Amtszeit an der Spitze der deutschen Bischöfe nicht zur Verfügung zu stehen. Bätzing hat als Vorsitzender der Bischofskonferenz den Reformprozess Synodaler Weg wesentlich vorangetrieben.
Bätzing wurde am 13. April 1961 in Kirchen geboren und wuchs in Niederfischbach an der Sieg im Westerwald auf. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Trier und Freiburg wurde er 1987 zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Klausen und Koblenz, ehe er 1990 die stellvertretende Leitung des Bischöflichen Priesterseminars in Trier übernahm. Von 1996 bis 2010 war Bätzing dann für die Priesterausbildung im Bistum Trier verantwortlich.
Seit dem 1. November 2012 leitete er als Generalvikar das Bischöfliche Generalvikariat in Trier. Am 1. Juli 2016 ernannte ihn Papst Franziskus zum 13. Bischof von Limburg. Er folgte an der Spitze des Bistums auf Franz-Peter Tebartz-van Elst, der nach massiver Kritik an seiner Amtsführung und immensen Kosten für ein neues Diözesanzentrum, das auch die Bischofswohnung umfassen sollte, zunächst vom Vatikan abberufen worden war und später seinen Rücktritt eingereicht hatte.