Zahl der Sterbefälle durch Brustkrebs in NRW gesunken

Im vergangenen Jahr sind in Nordrhein-Westfalen 4.037 Menschen an Brustkrebs gestorben. Im Vergleich zu 2023 sank die Zahl der an Brustkrebs Gestorbenen damit um 4,2 Prozent, wie das Statistische Landesamt (IT.NRW) am Freitag in Düsseldorf anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober („Pinktober“) mitteilte. Der Anteil der Brustkrebstoten an allen Gestorbenen lag 2024 in NRW bei 1,8 Prozent. Im Jahr 2000 hatte er noch 2,3 Prozent betragen.

Von den Gestorbenen waren 98,9 Prozent Frauen, wie es hieß. Damit war Brustkrebs mit fast 4.000 Todesfällen bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung mit Todesfolge - nach Lungen- und Bronchialkrebs mit fast 4.900 Todesfällen.

Das Durchschnittsalter der aufgrund von Brustkrebs gestorbenen Menschen lag bei 75,6 Jahren und war damit 3,8 Jahre niedriger als das durchschnittliche Sterbealter aller Gestorbenen. Die kreisfreie Stadt Düsseldorf verzeichnete 2024 die niedrigste Sterberate aufgrund von Brustkrebs mit 15 Sterbefällen je 100.000 Einwohner. Im Ennepe-Ruhr-Kreis hatte es die höchste Sterberate mit 32 Sterbefällen je 100.000 gegeben.

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