Weniger Müll in Brandenburg

Brandenburgs Umweltministerium hat eine positive Abfallbilanz für das Jahr 2024 gezogen. Die Menge illegaler Abfälle sei zurückgegangen, teilte das Ministerium am Montag in Potsdam mit. Zugleich seien mehr Bio- und Grünabfälle eingesammelt worden. Dies sei ein Zeichen für eine bessere Trennung von Biomüll in den Haushalten.

Im Jahre 2024 seien 228.000 Tonnen Biomüll entsorgt worden, rund 6.000 Tonnen mehr als 2023. Insgesamt seien rund 1,1 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle angefallen, rund 20.000 Tonnen weniger als im Vorjahr.

2024 wurden den Angaben zufolge in Brandenburg insgesamt 5.033 Tonnen herrenlose beziehungsweise illegal entsorgte Abfälle aufgenommen und danach ordnungsgemäß entsorgt. Die Menge habe sich gegenüber 2023 erneut um etwa 240 Tonnen verringert, hieß es. Weggeworfener und illegal entsorgter Müll verschandele die Umwelt und berge die Gefahr, natürliche Ressourcen über Jahre zu schädigen oder ganz zu zerstören.

Für die Entsorgung der herrenlosen Abfälle, darunter gemischte Siedlungsabfälle, Sperrmüll, Bau- und Abbruchabfälle sowie Altreifen, hätten rund zwei Millionen Euro aufgewendet werden müssen, hieß es. Diese Kosten für die Entsorgung würden durch die Abfallgebühren auf die Allgemeinheit umgelegt und müssten so von jedem Einzelnen mitgetragen werden.

Die Menge der in Brandenburg erzeugten gefährlichen Abfälle blieb den Angaben zufolge mit rund 979.000 Tonnen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die im Bundesland entsorgten gefährlichen Abfallmengen seien um knapp drei Prozent auf gut 1,3 Millionen Tonnen gestiegen.

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