Weizsäcker-Preis geht an Atmosphärenforscher

Der Chemiker und Atmosphärenforscher Johannes Lelieveld erhält am Dienstag (25. November) den Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis 2024 der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Lelieveld werde für seine Forschungen zur Selbstreinigungskraft der Atmosphäre sowie zu den Einflüssen verschiedener Emissionen auf das Klima und die Gesundheit des Menschen ausgezeichnet, teilte die Leopoldina in Halle (Saale) mit.

Leopoldina-Präsidentin Bettina Rockenbach sagte, Johannes Lelieveld habe mit seiner Forschung „maßgeblich dazu beigetragen, dass wir das Zusammenspiel zwischen der Atmosphäre und Prozessen auf der Erde besser verstehen“. Lelievelds Forschung zeige, dass Luftverschmutzung und Klimawandel nicht getrennt betrachtet werden könnten.

Seit 2000 ist der Niederländer Johannes Lelieveld Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz. Er entwickelte flugzeuggestützte Messprogramme sowie Computermodelle, die die Wechselwirkungen chemischer und meteorologischer Prozesse simulieren.

Der Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis ist der Wissenschaftspreis des Stifterverbandes und mit 30.000 Euro dotiert. Er wird vom Stifterverband gemeinsam mit der Leopoldina alle zwei Jahre an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Forscherteams vergeben, die einen maßgeblichen Beitrag zur wissenschaftlichen Bearbeitung gesellschaftlich wichtiger Probleme geleistet haben.

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