WDR will Dialog mit dem Publikum fortsetzen

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat eine positive Bilanz seiner neuen Dialog-Formate gezogen. 2023 erstmals gestartete Veranstaltungen mit Publikumsbeteiligung seien sehr gut angekommen und sollten in diesem Jahr fortgesetzt werden, kündigte der Kölner Sender am Mittwoch an. „Ziel unserer Dialog-Veranstaltungen ist es, das gegenseitige Verständnis zu fördern und für Vertrauen zu werben, denn das ist die Basis für Glaubwürdigkeit“, erklärte WDR-Intendant Tom Buhrow.

Der Leiter der WDR-Abteilung Publikumsservices, Jürgen Heuser, ergänzte, man wolle wissen, was dem Publikum an den WDR-Angeboten gefalle und was nicht. „Außerdem wollen wir unseren Beitragszahlern zeigen, wie wir arbeiten, wie wir Themen auswählen und wie wir Fakten checken.“

2023 gab es den Angaben zufolge unter anderem im Mai ein digitales Quarks XL-Werkstattgespräch zwischen den Macherinnen und Machern und zwölf Zuschauerinnen und Zuschauern. Im November folgte das gemeinsam von WDR und NDR produzierte Format „Die 100 - was Deutschland bewegt“. In der von Ingo Zamperoni moderierten Sendung konnten 100 Menschen im Studio zu einem gesellschaftlich relevanten Thema Stellung beziehen.

Bei zwei Multiplikatoren-Formaten„Ehrenamt trifft WDR“ und „Pflege trifft WDR“ in Münster und Düsseldorf hätten sich jeweils Vertreterinnen und Vertreter von entsprechenden Organisationen, Verbänden und Vereinen mit WDR-Mitarbeitenden ausgetauscht, hieß es. Für 2024 seien vier bis fünf weitere „... trifft WDR“-Veranstaltungen geplant, erklärte Michael Worringen aus dem Publikumsservice, der diese Formate organisiert. „Ich denke an den Austausch mit der Polizei und/oder Rettungskräften oder mit Vertreterinnen und Vertretern der Landwirtschaft.“

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