Was feiern wir an Pfingsten?

Das Fest gilt als „Geburtstag der Kirche“. Doch hinter dem Fest Pfingsten steckt noch einiges mehr, etwa die Ausgießung des Heiligen Geistes.

Die Taube gilt als Symbol des Heiligen Geistes, hier in der Kuppel des Berliner Doms
Die Taube gilt als Symbol des Heiligen Geistes, hier in der Kuppel des Berliner DomsRolf Zöllner / epd

Frankfurt a.M. Pfingsten ist nach Ostern und Weihnachten das dritte große Fest im Kirchenjahr. Pfingstsonntag ist in diesem Jahr am 5. Juni.

Der Name Pfingsten geht auf das griechische Wort „pentekoste“ (der Fünfzigste) zurück, weil das Fest seit etwa Ende des vierten Jahrhunderts 50 Tage nach Ostern gefeiert wird. In Erinnerung an die in der Bibel geschilderte Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Menschen wird Pfingsten auch als „Geburtstag der Kirche“ verstanden. In vielen Gemeinden werden an Pfingsten Gottesdienste unter freiem Himmel gefeiert.

Die im Frühsommer liegende Feier ist auch ein Symbol für Kreativität und Neuanfang. Den biblischen Berichten zufolge schenkt Gott seit Pfingsten seinen Geist nicht mehr einzelnen Auserwählten, sondern allen Christen: „Sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen“, heißt es in der biblischen Apostelgeschichte.

Bei dem Treffen der Jünger Jesu „sah man etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden von ihnen ließ sich eine Flammenzunge nieder“, heißt es im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte. Auf die Pfingsterzählung des Neuen Testaments geht daher wohl auch die Redewendung „Feuer und Flamme sein“ für „begeistert sein“ zurück.

Österliche Festzeit endet

Im christlichen Kirchenkalender endet mit Pfingsten die österliche Festzeit. In Deutschland und zahlreichen anderen Ländern ist auch der Pfingstmontag arbeits- und schulfrei. (epd)