Versorgung in NRW-Krankenhäusern kostet mehr

Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen haben 2024 mehr Geld für die stationäre Behandlung ausgegeben. Diese Kosten der 316 Häuser sind um 7,7 Prozent auf rund 30,2 Milliarden Euro angestiegen, wie die statistische Landesbehörde IT.NRW am Mittwoch in Düsseldorf erklärte. Die Zahl der vollstationären Behandlungsfälle sei derweil um 1,8 Prozent gestiegen. Hinzu kamen laut Statistik 5,4 Milliarden Euro für nicht-stationäre Leistungen, sodass die Gesamtkosten für die Krankenhausversorgung in NRW auf 35,6 Milliarden Euro anstiegen. Das seien sieben Prozent mehr als 2023, hieß es.

Pro behandelter Person ergaben sich 2024 demnach durchschnittliche Kosten von 391 Euro. Das sei ein Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kosten für vollstationär versorgte Patientinnen und Patienten lagen im Schnitt bei 7.082 Euro pro Fall. Ein Krankenhaustag habe im Schnitt 1.029 Euro gekostet und damit 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Personalkosten der NRW-Krankenhäuser machten laut Statistik etwa zwei Drittel (62 Prozent) der Kosten aus. Sie lagen 2024 bei 22,1 Milliarden Euro. Sachkosten machten gut ein Drittel (36,4 Prozent) aus. 1,6 Prozent entfielen auf Kosten für Ausbildungsstätten, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie Steuern.

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