Die Schauspielerin Uschi Glas ist für ihr Engagement gegen Kinderarmut mit dem Sonderpreis der Alois-Glück-Medaille geehrt worden. Die Schauspielerin engagiere sich seit Jahren mit herausragendem persönlichem Einsatz für ihr soziales Projekt „BrotZeit“ und ermögliche mit großer Empathie Kindern einen besseren Start in den Schulalltag, teilte die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag am Dienstag in München mit. Ihr Engagement zeige, wie viel einzelne Bürgerinnen und Bürger für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bewirken könnten und sei ein beeindruckendes Beispiel für gelebtes Verantwortungsbewusstsein.
Die CSU-Fraktion zeichnet mit der Alois-Glück-Medaille zum zweiten Mal Persönlichkeiten aus, die sich „in herausragender Weise für das soziale Miteinander und die Bürgergesellschaft in Bayern engagieren“ und „deren ehrenamtlicher Einsatz und gesellschaftliche Verantwortung wegweisend für Gemeinsinn und Zusammenhalt im Freistaat sind“. „Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürger“, sagte der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek bei der Preisverleihung. Menschen wie die Preisträger seien „der Kitt unserer Gesellschaft und unserer Demokratie“. In diesem Jahr wurden fünf Männer und eine Frau aus verschiedenen bayerischen Regierungsbezirken ausgezeichnet. Es gab auch einen Sonderpreis Jugend.
Leider lasse die Überzeugung nach, das Gemeinwesen aktiv mitzugestalten, sagte Holetschek weiter. Es brauche wieder „mehr Sinn für das Gemeinwohl“.
Namensgeber der Auszeichnung ist Alois Glück (1940-2024), langjähriger CSU-Fraktionsvorsitzender und Landtagspräsident. Er habe das politische und gesellschaftliche Leben in Bayern über mehr als 40 Jahre geprägt und sich besonders für die Hilfe von Menschen mit Behinderung, kirchliches Engagement, die Bergwacht sowie die Hospizarbeit eingesetzt, hieß es in der Mitteilung. (3527/11.11.2025)