Die Zahl der Menschen, die Drogen konsumieren, ist laut den UN bis 2022 auf 292 Millionen gestiegen. Das entspreche einem Anstieg um 20 Prozent innerhalb eines Jahrzehnts, heißt es in dem Weltbericht 2024, den das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung in Wien vorstellte.
„Drogenproduktion, -handel und -konsum verschärfen weiterhin Instabilität und Ungleichheit und verursachen gleichzeitig unsägliche Schäden für die Gesundheit, die Sicherheit und das Wohlbefinden der Menschen“, sagte Ghada Waly, Exekutivdirektorin des Büros. Die Welt müsse den illegalen Drogenmarkt stärker bekämpfen und viel mehr Mittel in die Prävention investieren.
