Die Vereinten Nationen haben den US-Plan zur Lieferung humanitärer Hilfe über das Mittelmeer in den Gaza-Streifen grundsätzlich begrüßt. Jede Anstrengung, die Not der hilfsbedürftigen Menschen in dem umkämpften Gebiet zu lindern, sei willkommen, sagte UN-Sprecher Rolando Gomez in Genf.
Ein Transport über eine Anlegestelle an der Küste könne jedoch die Lieferung über Land nicht vollständig ersetzen. Der Sprecher der Weltgesundheitsorganisation Tarik Jasarevic betonte, dass die Infrastruktur im Gaza-Streifen nach monatelangem Bombardement und schweren Kämpfen größtenteils beschädigt oder zerstört sei. Viele Straßen und Wege seien unpassierbar und somit könnten die Hilfstransporte etliche Orte nicht mehr erreichen. Er erinnerte zudem daran, dass die noch funktionstüchtigen Krankenhäuser dringend Medikamente und Treibstoffe bräuchten.
