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Umfrage: Mehrheit der Deutschen blickt skeptisch auf 2026

Auf das gerade begonnene Jahr blickt die Mehrheit der Bundesbürger recht skeptisch. Laut einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das RTL/ntv-Trendbarometer überwiegen mit Blick auf 2026 die negativen Erwartungen, zugleich fordern viele Befragte Reformen von der Bundesregierung, wie RTL Deutschland am Dienstag in Köln mitteilte. Für die Umfrage hatte Forsa am 18. und 19. Dezember insgesamt 1.012 Menschen befragt.

So rechneten bei der im Dezember realisierten Umfrage 60 Prozent der Befragten mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, nur 11 Prozent erwarteten eine Verbesserung. Ähnlich negativ fiel demnach der Ausblick für die sozialen Sicherungssysteme sowie das Schul- und Bildungssystem aus. In diesen Bereichen gingen 59 Prozent beziehungsweise 51 Prozent der Befragten von einer Verschlechterung aus.

Nur in einem Politikbereich erwarten die Bürger laut der Befragung eine Verbesserung. So rechneten 47 Prozent mit einer Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, 11 Prozent gingen von einer Verschlechterung aus.

In der Erhebung äußerte eine deutliche Mehrheit der Befragten zudem die Erwartung, dass die Bundesregierung die Probleme lösen müsse, um wieder Vertrauen in der Bevölkerung zurückzugewinnen. 77 Prozent der Befragten sagten, die Regierung müsse sich stärker um die Probleme kümmern, die die Mehrheit der Menschen bewegten. 67 Prozent forderten eine deutlich zügigere Umsetzung von Reformen. Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) erachtete zudem weniger Streit und eine bessere Zusammenarbeit der Koalitionsparteien als entscheidend für einen politischen Neustart.