In unruhigen Zeiten werden Familie und Freunde immer wichtiger. Das zeigt sich auch bei den Vorsätzen fürs neue Jahr. Mehr Zeit mit Familie und dem Freundeskreis zu verbringen ist für 62 Prozent der Menschen am wichtigsten, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit zeigt. Bei den jungen Befragten äußerten sogar 71 Prozent diesen Vorsatz für das kommende Jahr. Auf Platz zwei steht die Absicht, mit Stress besser umzugehen (61 Prozent) und auf dem dritten Platz folgt der Vorsatz,sich mehr zu bewegen (57 Prozent).
Vorsätze 2026: Jeder zweite 14- bis 29-Jährige will offline bleiben
Laut der repräsentativen Erhebung setzen vor allem junge Menschen verstärkt auf gute Vorsätze: 63 Prozent der 14- bis 29-jährigen haben sich demnach etwas vorgenommen – ein Anstieg um sieben Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Besonders die Jüngeren wollen 2026 weniger Zeit am Handy verbringen. Jeder zweite der 14- bis 29-Jährigen fasst den Vorsatz, bewusster offline zu sein. Insgesamt haben 41 Prozent der Menschen in Deutschland gute Vorsätze gefasst.
Eine gesunde Lebensweise ist den Befragten weiterhin wichtig, allerdings weniger als im Vorjahr. So ist der Wunsch nach weniger Stress um sieben Prozentpunkte auf Rang zwei der guten Vorsätze (61 Prozent) abgerutscht. Auch das Vorhaben nach mehr Bewegung sank demnach um vier Prozentpunkte auf 57 Prozent. Am Ende des Rankings landeten ein reduzierter Alkoholkonsum (20 Prozent), weniger fernsehen (18 Prozent) und der Verzicht aufs Rauchen (10 Prozent).
Umfrage zeigt: Mehr Menschen setzen Handyzeit bewusst ein
Eine gute Nachricht zum Schluss: Vorsätze werden länger durchgehalten. 63 Prozent der Befragten gab laut Forsa an, in diesem Jahr die selbst gesteckten Ziele aus dem Vorjahr länger als drei Monate durchgehalten zu haben. Im Vorjahr sei dies 61 Prozent gelungen. Damit wurde laut der Umfrage der höchste Wert seit 15 Jahren erreicht. 1.002 Menschen wurden für die Erhebung zwischen dem 19. und 21. November 2025 befragt.
