Die Spendenbereitschaft bei der Ukrainehilfe Langgöns ist auch vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine ungebrochen hoch. Die Hilfsbereitschaft mache ihn „sprachlos“, sagte der Ruhestandspfarrer und Koordinator Eberhard Klein am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Am Freitag soll der insgesamt 25. Hilfstransport von Langgöns in die Ukraine starten. Der Sattelzug werde mit 300 Tonnen Hilfsmaterial beladen, berichtete Klein.
Der Schwerpunkt dieses Transportes liege in der Unterstützung der Energieversorgung. Es würden rund 50 Stromerzeuger und Powerstationen sowie Gaskocher mit Zubehör, Heizgeräte und Heizdecken transportiert. Außerdem bringe der Lastzug Lebensmittel im Wert von 17.000 Euro in die Ukraine.
Die Initiative begann im Dezember 2022. Mittlerweile wurden auch etwa 30.000 Büchsenlichter hergestellt und in die Städte Borispol bei Kiew und Korosten nahe der weißrussischen Grenze gebracht. Die aus Kerzenresten selbst produzierten Büchsenlichter seien für Menschen gedacht, die keine Wärmequelle mehr haben, berichtete Klein. Mit ihnen könne man auch kochen.
In der Initiative sind Klein zufolge rund 60 Ehrenamtliche engagiert. „Die Aktion bringt Leute zusammen“, sagte er. Spenden kämen von großen Unternehmen, aber auch Firmen aus dem Dorf und zahlreichen Privatleuten. Eine Firma stelle in Langgöns eine Industriehalle zur Verfügung. Der nächste Transport sei am 13. Februar geplant.