Die Lage in den Tierheimen ist dramatisch. Kaum noch eines kann Hunde oder Katzen aufnehmen. Dazu kommt, dass von den Hunden, die abgegeben oder ausgesetzt werden, immer mehr als problematisch eingestuft werden – und damit kaum noch zu vermitteln sind. Und zu allem Überfluss geht den Tierheimen das Geld aus.
Das alles wäre vermeidbar. Wenn die Menschen endlich begreifen würden: Wer sich ein Tier zulegt, darf nicht seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse an die erste Stelle setzen. Da müssen die des Tieres stehen. Und das bedeutet: Man muss sich mit den Bedürfnissen und Eigenarten des Tieres auskennen; man muss regelmäßig Geld und Zeit fürs Tier aufbringen. Und man muss kapieren: Ein Tier ist keine Puppe oder eine Computeranimation, sondern ein LEBEwesen, für das man Verantwortung übernimmt.
