In Zusammenarbeit mit filmdienst.de und der Katholischen Filmkommission gibt die KNA Tipps zu besonderen TV-Filmen:
Seltsame alte Fotografien von Kindern und "Freaks", gesammelt auf Flohmärkten, lieferten die Inspiration für den Fantasy-Roman "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs. Rund um schwarz-weiße Bilder eines Mädchens, das über dem Boden zu schweben scheint, oder einer männlichen Figur, von der nur die Kleider zu sehen sind, als wäre der Körper darin unsichtbar, entwickelte Riggs ein düsteres Märchen.
Es geht um eine Gruppe von Kindern, die wegen ihrer besonderen, mitunter monströsen Fähigkeiten aus Angst vor Verfolgung nicht mit normalen Menschen zusammenleben, sondern ein Refugium in einer Zeitschleife bewohnen.
Ein fantastisches Außenseiter-Szenario, das bestens ins Werk von Regisseur Tim Burton passt. Den Spaß, den der Regisseur und sein Team daran hatten, Riggs" Romanwelt in Filmbilder zu überführen, merkt man dem Film von 2016 an. Er ist primär eine Augenweide.
Ein US-Teenager erfährt unter tragischen Umständen, dass die Erzählungen seines Großvaters über "besondere" Kinder und Monster real sind. Bei einer Reise nach Wales lernt er die Menschen aus den Geschichten kennen und spielt selbst eine Schlüsselrolle im Kampf gegen deren unheimliche Feinde - abtrünnige erwachsene "Besondere", die mit allen Mitteln Unsterblichkeit finden wollen.