Die Thüringer Denkmalschutzpreise 2025 sind am Donnerstag in Erfurt vergeben worden. Die ausgezeichneten Projekte seien Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein und gelebter Baukultur, teilte das Thüringer Kulturministerium vor Ort mit. Ausgezeichnet wurden Projekte in sechs Kategorien.
Thüringens Kulturstaatssekretär Steffen Teichert würdigte bei der Verleihung die Bedeutung des baukulturellen Erbes. Denkmäler seien Zukunftsorte. Sie stifteten Identität und Verlässlichkeit.
In der Kategorie Einzeldenkmal gingen mit jeweils 5.000 Euro dotierte Preise an das ehemalige Forsthaus Kloster Veilsdorf bei Hildburghausen, ein Fachwerkhaus in Großbrüchter (Kyffhäuserkreis) sowie das Dreienbrunnenbad in Erfurt. Der mit einem Preisgeld von jeweils 7.000 Euro verbundene Gruppenpreis ging an den Verein Drachenland für die Sanierung der Kirche in Rodishain/Nordhausen sowie an den Freundeskreis Rieseneck im Saale-Holzland-Kreis für die Arbeiten am Jagdhaus Herzogstuhl.
In der Kategorie Vermittlung wurde die Weimarer Initiative Gedenkweg Buchenwaldbahn (7.000 Euro) ausgezeichnet. Für eine wissenschaftliche Leistung erhielt die Weimarer Wohnstätte GmbH 2.000 Euro für die Wiederentdeckung des Bauhaus-Raums Adolf Meyer. Der Rennsteigverein wurde für die Pflege archäologischer Stätten am sogenannten Pläncknerschen Rennsteig in der Kategorie „Archäologische Denkmalpflege“ ebenfalls mit einem Preisgeld von 2.000 Euro geehrt. Zudem wurden drei Kommunen undotierte Anerkennungsurkunden für ihre Leistungen auf dem Gebiet des Denkmalschutzes überreicht.