Tagung zu Sachsen-Anhalts Palästen und Residenzen

Sachsen-Anhalts Paläste und Residenzen aus der Zeit der Renaissance stehen am 21. und 22. November im Mittelpunkt einer Tagung in Magdeburg. Wie die Kulturstiftung des Landes am Mittwoch in Leitzkau mitteilte, widmet sich das Symposium „Herrschaftszeiten! Bauten und Protagonisten regierender Häuser“ unter anderem dem Jagdschloss Letzlingen, der Moritzburg in Halle (Saale) und dem Schloss Bernburg. Zum Programm gehören Vorträge, Fachdiskussionen und eine Besichtigung der sonst verschlossenen Ernstkapelle im Magdeburger Dom.

Die Magdeburger Erzbischöfe Ernst von Sachsen (1464-1513) und Albrecht von Brandenburg (1490-1545) gehörten zu den prägendsten Herrschern der Frührenaissance in Mitteldeutschland. Ihr Wirken nimmt deshalb breiten Raum im Vortragsprogramm ein. Ernst von Sachsen leitete nicht nur die Fertigstellung des Magdeburger Doms ein, sondern errichtete auch die Moritzburg in Halle als standesgemäßes Residenzschloss. Weitere Vorträge widmen sich der Hof- und Residenzkultur, den fürstlichen Bauherren, der Architektur und Kunst sowie modernen Nachnutzungen von Schlössern, etwa als Gefängnissen oder Museen.

Die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt ist eine der größten staatlichen Stiftungen in Mitteldeutschland. In ihrem Eigentum stehen acht Schlösser und drei Burgen, drei Klöster sowie die Dome von Magdeburg, Halberstadt, Halle und Havelberg. Die Kulturstiftung ist darüber hinaus Trägerin bedeutender Museen in Sachsen-Anhalt sowie der Musikakademie Kloster Michaelstein im Harz.

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