Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember zeigt eine Studie auf, wo Menschen mit Behinderung am häufigsten auf Barrieren stoßen. Tagtäglich seien 6,8 Millionen Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen „mit den Auswirkungen mangelnder Barrierefreiheit konfrontiert“, heißt es in einer Mitteilung des Forschungs- und Beratungsunternehmens Prognos AG in Berlin, das die Untersuchung erarbeitet hat. 65 Prozent der Betroffenen stoßen demnach „immer“ oder „häufig“ im öffentlichen Raum auf Barrieren.
Die Liste der beklagten Hürden ist lang: Hindernisse auf Gehwegen oder Straßen kritisieren 32 Prozent der Behinderten, nicht verständliche Lautsprecher-Durchsagen 25 Prozent, fehlende Aufzüge und schwer bedienbare Automaten jeweils 21 Prozent.
