Star-Autor Benjamin von Stuckrad-Barre bestreitet, mit „Noch wach?“ einen Schlüsselroman über den Springer-Verlag geschrieben zu haben. „Schlüsselroman? Auf gar keinen Fall. Was ist das auch für ein unangenehmes Wort, was soll das überhaupt bedeuten?“, sagte Stuckrad-Barre dem Spiegel über das am Mittwoch erschienene Buch. Darin geht es unter anderem um Machtmissbrauch bei einem Fernsehsender, dessen Chef eine Affäre mit einer Volontärin beginnt.
Der Plot erinnert an den Fall des ehemaligen Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt, der nach Vorwürfen des Machtmissbrauchs im Oktober 2021 entlassen wurde. Reichelt bestreitet die Vorwürfe. Sein Anwalt Ben Irle erklärte nach Erscheinen des Buches dem Tagesspiegel, er sei beauftragt worden, den Inhalt des Buches zu prüfen. Ob gegen das Buch rechtlich vorgegangen werde, hänge vom Ergebnis der Prüfung ab.

