Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, wertet den Kompromiss zum Gebäudeenergiegesetz als „Schritt in die richtige Richtung“. Die Verständigung der Bundesregierung nehme „viele von unseren Kritikpunkten“ auf, sagte Landsberg im Deutschlandfunk zu der am Vortag erreichten Einigung der Ampel-Koalition. Als Beispiel nannte er die Befürchtung von Hauseigentümern, ab 1. Januar nächsten Jahres keine Gasheizung mehr einbauen zu dürfen: „Die ist damit eigentlich erledigt.“
Positiv äußerte sich der Spitzenvertreter des Kommunalverbandes auch über die Koppelung an eine Wärmeplanung in den Städten und Gemeinden. Wenn die Kommunen eine Wärmeplanung machten, hätten sie natürlich ein Interesse daran, dass die Gebäudebesitzer ihre Häuser alle anschlössen. Aber „wenn die in der Zwischenzeit eine Wärmepumpe oder Ähnliches installiert haben, werden sie das nicht tun“, machte Landsberg deutlich.