Stadt Frankfurt erhöht Unterstützung für Jüdische Gemeinde

Die Stadt Frankfurt am Main hat ihren Vertrag zur Unterstützung der Jüdischen Gemeinde um sechs Jahre verlängert. Die Zuwendungen steigen von 7,5 Millionen Euro im Jahr 2026 bis auf 8,2 Millionen Euro im Jahr 2031, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Das Geld werde für Verwaltung, Betrieb und Unterhaltung der Gemeindeeinrichtungen, für steigende Sicherheitskosten und die Mitfinanzierung der Jüdischen Schule im Philantropin verwendet. Der erste Vertrag zwischen der Stadt und der Jüdischen Gemeinde wurde 1990 geschlossen und seither mehrmals verlängert.

„Seit jeher gehört jüdisches Leben zu Frankfurt, es ist ein prägender Bestandteil unserer Stadt“, sagte Oberbürgermeister Mike Josef (SPD). „Dass nach der Shoah wieder ein jüdisches Gemeindeleben entstand, ist ein Grund, dankbar zu sein, aber auch ein Anlass, unmissverständlich Solidarität mit allen hier lebenden Jüdinnen und Juden zu zeigen.“ Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) ergänzte: „Nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 nimmt der Antisemitismus auch in unserer Stadt zu. Wir sind selbstverständlich alle gefordert, dem entgegenzutreten und jüdisches Leben in unserer Stadt zu schützen.“

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