Rund 80 Werk des italienischen Künstlers Giorgio Morandi (1890-1963) sind ab Samstag im Museum für Gegenwartskunst in Siegen zu sehen. Die retrospektive Ausstellung mit dem Titel „Resonanzen“ gibt einen Überblick über Morandis Schaffen, wie das Museum mitteilte. Sie zeige Arbeiten des Malers vom Frühwerk der 1920er Jahre bis die 1960er Jahre. Die Bilder träten dabei in einen Dialog mit Werken von rund 20 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, um „Resonanzen“ zwischen einzelnen Motiven und Bildern zu erzeugen, hieß es.
Der aus Bologna stammende Morandi ist nach Museumsangaben vor allem für seine Stillleben und Landschaftsbilder bekannt. Die Ausstellung, die bis 22. März in Siegen zu sehen ist, legt den Fokus auf seine Darstellung alltäglicher Dinge wie Flaschen, Krügen, Vasen oder Schalen. In seinen Gemälden und Zeichnungen variiere er die Anordnung der Gegenstände immer wieder neu, sodass trotz ähnlicher Arrangements kein Bild dem anderen gleicht, hieß es. Ihnen gegenübergestellt sind thematisch ähnliche Bilder und Objekte unter anderen von Josef Albers, Lucian Freud, Candida Höfer, Cy Twombly sowie Claude Monet oder Willem de Rooij.