SH: DRK fordert Sicherstellung des Bevölkerungsschutzes

Der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Schleswig-Holstein hat sechs Kernforderungen an die Politik formuliert, damit der Bevölkerungsschutz sichergestellt wird. Dabei handele es sich unter anderem um eine auskömmliche Finanzierung der Aus- und Fortbildung im Katastrophenschutz, eine engere Einbindung der Hilfsorganisationen in das Krisenmanagement, eine Neuordnung des Rettungsdienstes, die Förderung des Schulsanitätsdienstes sowie um flächendeckende Schwimmangebote, teilte der DRK-Landesverband am Freitag anlässlich seiner Landesversammlung in Neumünster mit.

„Wir müssen davon ausgehen, dass auch Schleswig-Holstein zunehmend von Großschadensereignissen und Naturkatastrophen betroffen sein wird - darauf müssen wir uns noch besser vorbereiten“, sagte der Präsident des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Torsten Geerdts, laut Mitteilung auf der Landesversammlung. „Die nächste Sturmflut richtet sich nicht nach der Haushaltslage.“

Das DRK in Schleswig-Holstein spiele eine entscheidende Rolle im Bevölkerungsschutz durch vielfältige und lebensrettende Maßnahmen, hieß es. Es leiste mit seinen rund 7.500 ehren- und hauptamtlichen Mitgliedern wichtige Hilfe in Schleswig-Holstein und im Ausland. Im Bereich des Katastrophenschutzes sei der DRK-Landesverband unverzichtbarer Partner bei der Bewältigung von Großschadensereignissen und Naturkatastrophen.

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