Nach Corona-Pause

Seemannsclub „Duckdalben“ wieder geöffnet

Ein Einbahnstraßensystem soll dafür sorgen, dass die Seeleute keine Maske tragen müssen. Doch der Club hat ein Problem: Es fehlen Einnahmen.

Im Seemannsclub Duckdalben können Seeleute entspannen

Hamburg. Der Hamburger Seemannsclub „Duckdalben“ ist nach 72 Tagen wieder offen. Der Club sei kreativ gewesen, um die Beschränkungen „so gut wie nicht fühlbar zu machen“, sagt Clubleiter Jan Oltmanns.

Ein Einbahnstraßensystem regelt den Zugang zum Shop, in dem die Seeleute Dinge des täglichen Bedarfs, Telefonkarten oder Getränke kaufen können. Dank der großen Räume können 30 Seeleute zur selben Zeit kommen, ohne dauerhaft einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Der muss nur beim Einkauf in der kleinen „Shopping Mall“ getragen werden. Durch die fehlenden Einkäufe der Seeleute während der Schließung fehlt dem „Duckdalben“ allerdings Umsatz. Er hofft jetzt auf Spenden. (epd)

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