Schwäbischer Weihnachtsklassiker – Krippenschau in Oberschönenfeld

Die schwangere Maria mit Josef auf Zimmersuche oder das auf dem Schoß der Mutter liegende, neugeborene Kind: Solche Szenen aus dem Leben der Heiligen Familie sind ab Advent im Museum Oberschönenfeld zu sehen.

Es ist wieder soweit: Vom 30. November 2025 bis 1. Februar 2026 sind im Museum Oberschönenfeld des Bezirks Schwaben rund 100 Krippen im heimatlichen und orientalischen Stil zu sehen. Gezeigt werden sie gemeinsam mit den Krippenfreunden Augsburg und Umgebung, wie es in der Ankündigung heißt. Die Exponate wurden demnach in den vergangenen Jahren in Detailarbeit von den Mitgliedern des Vereins geschaffen. Mit ihren unterschiedlichen Materialien, Größen und Stilrichtungen seien sie Ausdruck der Freude am Gestalten eigener Krippen, die das Geschehen um Christi Geburt wie auf einer kleinen Bühne beleuchteten.

Dazu kommen Krippen aus der hauseigenen Sammlung des Museums, deren Geschichten den Besucherinnen und Besuchern erzählt werden sollen, wie es heißt. So werde den Fragen nachgespürt, wem diese Krippen gehörten, wer sich einst um den Aufbau gekümmert habe und wie diese Kunstwerke fürs nächste Jahr wieder aufbewahrt worden seien. Die Bandbreite reiche von der winzigen Krippe fürs Puppenhaus bis zur detailreich ausgestalteten raumgreifenden Krippenlandschaft, von einer der ersten Spielkrippen bis zur modernen Künstlerkrippe.

Für Kinder gibt es in der Ausstellung laut Mitteilung ein Extra-Programm. So können sie ihre persönliche Krippe gestalten und mit einem Suchspiel die Schau auf eigene Faust erkunden. Im Weihnachtswald laden zudem ausgewählte Krippen zum Spielen ein.

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