Herbsttagung der sächsischen Landessynode

Sachsens evangelische Landessynode kommt am Freitag in Dresden zu ihrer Herbsttagung zusammen. Die 80 Mitglieder beraten unter anderem über den Haushalt für 2026, wie die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens am Donnerstag in Dresden mitteilte. Der neue landeskirchliche Etat umfasst laut Vorlage rund 250,7 Millionen Euro und damit rund 2,6 Millionen Euro mehr als in diesem Jahr. Das Volumen für 2024 beträgt rund 248,1 Millionen Euro.

Neben den Haushaltsberatungen steht unter anderem der Bericht des sächsischen Landesbischofs Tobias Bilz auf der Tagesordnung des viertägigen Treffens sowie der Bericht des Leipziger Missionswerks. Die Tagung wird am Freitag nach ersten Ausschusssitzungen mit einem Gottesdienst im Dresdner Haus der Kirche offiziell eröffnet. Dabei soll auch an die erste Tagung des Kirchenparlaments im Haus der Kirche im Herbst 1990 erinnert werden sowie an die Sitzungen des sächsischen Landtags, der von 1990 bis 1993 ebenfalls in dem Gebäude tagte.

Es ist das letzte reguläre Treffen in der aktuellen Legislaturperiode. Am 7. März kommt das Kirchenparlament noch zu einer Sondersitzung zusammen, um über Strukturreformen zu beraten.

Die Mitglieder der künftigen 29. Landessynode werden 2026 gewählt. Die konstituierende Sitzung ist für den 20. und 21. Juni 2026 vorgesehen. Eine Legislaturperiode dauert sechs Jahre.

Die Synode ist das gesetzgebende Organ der sächsischen Landeskirche. Sie tritt in der Regel zweimal im Jahr in Dresden zusammen und vertritt rund 575.000 sächsische Kirchenmitglieder.

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