Roboter ziehen in Münchner Pinakothek der Moderne ein

Die Neue Sammlung in der Pinakothek der Moderne widmet sich dauerhaft auch der Welt der Roboter. Präsentiert werden Meilensteine der Entwicklung mit Objekten aus der eigenen Sammlung und Leihgaben.

Seit über 100 Jahren prägen Roboter die Vorstellungen des Menschen von künftigen und parallelen Welten. Längst sind diese feste Bestandteile des Alltags geworden. Laut Experten werden sie in in Zukunft noch rasant zunehmen. Anlass für die Pinakothek der Moderne in München, ab 28. November "Robotic Worlds", also Roboterwelten, in ihre Dauerausstellung zu integrieren. Die Schau richtet den Angaben zufolge den Blick auf die menschliche Vorstellung von Robotern sowie ihre reale Form und Funktion.

Präsentiert werden laut Mitteilung Roboter und entsprechende Spielfiguren von etwa 1960 bis heute. Sie zeigten, welche menschlichen Fantasien und utopischen Welten mit diesen verbunden sind. Zugleich werden funktionale Roboter und ihre Ausformungen vorgestellt. Die Spielfiguren sind meist der Mensch- und Tierwelt eher unähnlich, sie erscheinen vielmehr als kraftstrotzende, zu übermenschlichen Tagen fähige Autotomaten.

In den späten 1990er- und früheren 200er-Jahren wurden Haushaltshelfer und Spielzeugroboter meist in Tierform ausgeführt, wie es heißt. So sollten sie dem vertrauten Bereich der Haus- und Nutztiere zugeordnet werden können. In jüngerer Zeit sind einige Service-Roboter auch neutral gehalten. Die humanoiden Roboter des vergangenen Jahrzehnts bis in die Gegenwart hinein werden jedoch dem Menschen immer ähnlicher. Sie übernehmen auch menschliche Aufgaben, wie etwa die Konservation, das Erledigen von Haushaltsarbeiten bis hin zu automatisierten Pflegekräften und Ärzten.

Zu sehen sind laut Mitteilung Meilensteine der Roboterentwicklung aus der eigenen Sammlung sowie spektakuläre Leihgaben des Lehrstuhls für Kognitive Systeme der TU München. So werden unterschiedliche Einsatzgebiete der Robotik gezeigt wie Haushalt, Industrie, Rettungswesen, Kommunikation und Pflege sowie Forschung und Bildung. Das Raumkonzept in Form einer Fertigungsstraße wurde von dem Münchner Designbüro OHA Office entwickelt.

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