In Notfallambulanzen von Kliniken haben sich im vergangenen Jahr so viele Menschen medizinisch behandeln lassen wie noch nie seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 2018. Die Zahl der Hilfesuchenden in den Ambulanzen stieg 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Prozent auf 13,0 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das sei der höchste Wert seit Beginn der Erfassung sechs Jahre zuvor.
Im Schnitt seien 2024 täglich rund 35.600 Menschen als medizinischer Notfall in ein Krankenhaus gekommen, hieß es. Im ersten Pandemiejahr 2020 war die Zahl der ambulanten Notfall-Behandlungen demnach mit 9,4 Millionen am niedrigsten. „Die Covid-19-Pandemie hatte zu einem Rückgang der Fallzahlen in den Notaufnahmen geführt“, hieß es zur Erklärung. Seit 2020 sei sie kontinuierlich gestiegen.
