Die Verbraucherzentrale NRW hat erstmals einen Unterrichtspreis ausgelobt. Nachwuchslehrkräfte seien aufgerufen, innovative Unterrichtskonzepte zur Verbraucherbildung zu entwickeln, teilte die Organisation am Mittwoch in Düsseldorf mit. Beteiligen könnten sich Referendarinnen und Referendare sowie Lehrkräfte, deren Ausbildungsende maximal zwei Jahre zurückliegt. Gesucht würden Unterrichtskonzepte für alle Schulformen und Jahrgangsstufen, die sich der Vermittlung von Verbraucherthemen wie Konsum, Finanzen und Verbraucherrecht, Ernährung und Gesundheit, Wohnen und Mobilität widmeten.
„Verbraucherbildung ist wichtig, um junge Menschen für die vielfältigen Herausforderungen des Konsumalltags starkzumachen“, erklärte NRW-Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen (CDU), die die Schirmherrschaft für den Preis übernommen hat. „Innovative Unterrichtskonzepte sind der Schlüssel, um dieses Wissen zu vermitteln.“ Gestiftet wird der Unterrichtspreis vom Förderverein der Verbraucherzentrale „Wir Verbraucher in NRW e. V.“.
Die Einreichungsfrist für Unterrichtskonzepte läuft den Angaben zufolge bis zum 30. November. Eine unabhängige Expertenjury entscheide über die Preisträger. Die drei besten Konzepte würden mit Preisgeldern von bis zu 1.500 Euro ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung ist für das Frühjahr 2026 in Düsseldorf geplant.