Präses Schneider ruft EKKW-Synode zu Zuversicht auf

Der Präses der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Michael Schneider, hat die Synodalen am Montag zum Auftakt der Herbstsynode in Hofgeismar zu Zuversicht aufgerufen. Sie sollten sich angesichts wachsender finanzieller und struktureller Herausforderungen nicht auf den Rückbau der Kirche konzentrieren. „Wir erwarten das Leben der kommenden Welt“, sagte Schneider.

Konkrete Aufgaben für die Synode sind nach den Worten von Schneider, Gebäude für gemeinschaftliches Feiern zu erhalten, nachhaltig zu wirtschaften, Entscheidungen voranzutreiben und Strukturen so zu gestalten, dass kirchliches Leben ermöglicht werde. Dazu gehörten neue Organisationsformen sowie eine ehrliche Analyse der Finanzlage. Verwaltung und Ordnung seien wichtig, „aber nicht Inhalt und schon gar nicht Zielpunkt kirchlichen Lebens“.

Prälat Burkhard zur Nieden rief im Eröffnungsgottesdienst dazu auf, an einem gerechten Frieden zu arbeiten und wachsam zu bleiben. Die Kirche trage zur sozialen Gerechtigkeit und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei, sagte der hessische Kulturminister Timon Gremmels (SPD) in einem Grußwort. Gerade in Zeiten der Verunsicherung sei es wichtig, Vertrauen zu schaffen und den Glauben als Bindungsfunktion zu nutzen.

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