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Pax Christi warnt vor “Aufrüstungswahn”

Genug Tote: Pax Christi fordert ein Ende von Säbelrasseln und Aufrüstung. Was der Friedensbewegung Sorge bereitet – und was der verstorbene Papst damit zu tun hat.

Die deutsche Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi ruft die Menschen dazu auf, einen um sich greifenden “Aufrüstungswahn” zu stoppen. In einer am Freitag in Berlin veröffentlichten Mitteilung fordert die Organisation gewaltfreie Lösungen für aktuelle Konflikte.

Die Friedensbewegung bittet: “Steht auf, erhebt Eure Stimme und macht deutlich, dass es genug ist. Dass genug Menschen ihr Leben lassen mussten!” Man solle mit Menschen aus Kriegsgebieten sprachen, die in Deutschland Schutz suchten. “Sucht nach gewaltfreien Lösungen und sagt Nein zu Kriegstüchtigkeit und Wehrhaftigkeit!”, heißt es weiter in dem Appell.

Mit Verweis auf die Auseinandersetzungen in der Ukraine und in Nahost schreibt Pax Christi, unzählige Menschen würden in diesen Kriegen getötet. “Der dritte Weltkrieg in Etappen scheint andauernd und unaufhaltsam zu sein”, zitiert die Friedensbewegung den verstorbenen Papst Franziskus.