Ökumene-Bischof Kopp will gemeinsames Engagement für Demokratie

Bischof Christian Kopp betont die Bedeutung des ökumenischen Dialogs. Evangelische und katholische Kirche bleiben wichtige Partner im Einsatz für Frieden und Demokratie.
Ökumene-Bischof Kopp will gemeinsames Engagement für Demokratie
Bischof Kopp (3.v.l.) verweist auf die neue Friedensdenkschrift „Welt in Unordnung“ und ruft zum gemeinsamen Einsatz für Frieden auf
epd-bild/Paul-Philipp Braun

Der Ökumene-Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Christian Kopp, hat das gemeinsame Engagement der christlichen Kirchen in Deutschland für Frieden und Demokratie hervorgehoben. Die Kirchen seien da nicht nur füreinander, sondern auch für die Politik wichtige Gesprächspartner, sagte Kopp in Dresden.

Bischof Kopp betont Austausch zwischen Lutheranern und Katholiken

In der sächsischen Landeshauptstadt tagt die EKD-Synode, das evangelische Kirchenparlament. Bereits am Montag endete die Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), die personell und örtlich verzahnt mit der EKD-Synode tagt. Der bayerische Landesbischof Kopp ist zugleich auch Catholica-Beauftragter der Lutheraner und berichtet jährlich vor VELKD und EKD über die ökumenischen Beziehungen.

Bischof Kopp verweist auf neue Friedensdenkschrift der EKD

Auf der Agenda für den nächsten Kontaktgesprächskreis zwischen evangelischer und katholischer Kirche im November stehe auch das Thema Frieden, sagte Kopp. Die EKD hatte ihre neue Friedensdenkschrift mit dem Titel „Welt in Unordnung“ veröffentlicht. Auch wenn sich seit Jahren nicht viel verändert habe, müsse auch das Thema „Eucharistie und Abendmahl“ auf der Agenda bleiben. Viele Christinnen und Christen wünschten sich dort Fortschritte, sagte Kopp.

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