Rostock. Die Frage nach der Bestattung von Mensch und Tier in einem gemeinsamen Grab beschäftigt die Nordkirche. Die Arbeitsgemeinschaft der Friedhofsbeauftragten erarbeite derzeit Empfehlungen zu Thema Mensch-Tier-Bestattungen, bei der Tierasche als Grabbeigabe in den Sarg oder als eigene Urne im selben Grab mitbestattet werden, teilt der Kirchenkreis Mecklenburg auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mit. Erste Eckpunkte wurden bereits festgelegt.
So sei klargestellt worden, dass solche Grabfelder deutlich von rein humanen Grabfeldern abgetrennt werden, hieß es. Sie dürften auch noch nicht für Humanbestattungen genutzt worden sein. Weiterhin müsse ein Grab für eine Humanbestattung bereits im Vorfeld erworben werden, wenn dort ein kremiertes Tier beigesetzt werden soll. Grabbeigaben im Sarg in Form von Tieraschen stellten auch jetzt schon kein Problem dar. Eine andere Form der gemeinsamen Beisetzung mit einem Tier gebe es derzeit nicht.

