Der Norden ist auf der 76. Berlinale stark vertreten. Sieben von der Moin-Filmförderung geförderte Filme haben es ins Programm des Filmfestivals in Berlin geschafft, wie die Moin-Filmförderung am Dienstag in Hamburg mitteilte. Zwei von ihnen sind in der Sektion „Wettbewerb“ zu sehen: das in Hamburg gedrehte Drama „Gelbe Briefe“ des Oscar-nominierten Filmemachers İlker Çatak und „Rose“ von Regisseur Markus Schleinzer. Die 76. Berlinale läuft vom 12. bis zum 22. Februar.
„Gleich im Eröffnungsfilm ‘No Good Men’ steckt ganz viel Hansestadt“, sagte Helge Albers, Geschäftsführer der Moin-Filmförderung. „Die afghanische Filmemacherin Shahrbanoo Sadat lebt in Hamburg und hat unter anderem in Wilhelmsburg gedreht.“
Besonders gespannt sei Albers auf den in der Sektion „Perspektives“ zu sehenden Debütfilm „Der Heimatlose“ von Kai Stänicke, der mit Emilia Schüle, Aaron Hilmer und Jeanette Hain „einen eindrucksvollen Cast hinter einem außergewöhnlichen Projekt“ vereine und überwiegend in Schleswig-Holstein gedreht habe.
In der Sektion „Berlinale Special“ läuft neben „No Good Men“ der Film „Heysel 85“ der Regisseurin Teodora Ana Mihai. In der Sektion „Panorama“ ist „Roya“ unter Regie von Mahnaz Mohammadi angesiedelt und in der Sektion „Generation KPlus“ der Film „Ghost School“ von Regisseur Seemab Gul.