Naturfotografen bebildern Heinrich Heines “Harzreise”

200 Jahre nach Verfassen des Reiseberichts „Die Harzreise“ haben der Nationalpark Harz und die Gesellschaft für Naturfotografie Heinrich Heines Text bebildert. Die Fotoausstellung „200 Jahre Heinrich Heines Harzreise“ wird am 9. Juni im Nationalparkhaus Ilsenburg eröffnet und dort bis zum 27. Oktober gezeigt, wie Nationalparksprecher Martin Baumgartner am Dienstag mitteilte.

Heine war im Herbst 2024 als Göttinger Student durch das südliche Harzvorland über den Brocken und dann wieder hinab durch das Ilsetal nach Ilsenburg gewandert und hatte seine Eindrücke aufgezeichnet. „Die Harzreise“ war der erste große Publikumserfolg des Dichters und gilt bis heute als einer seiner beliebtesten Texte.

Ein großer Teil von Heines Route liegt heute im Nationalpark Harz. Die in der Ausstellung gezeigten Fotos sollten die Besucher inspirieren, selbst einmal auf den Spuren Heines zu wandern, sagte Baumgartner.

Die Gesellschaft für Naturfotografie (GdT) ist eine der größten Organisationen für Naturfotografie weltweit. Sie hat den Anspruch, mit herausragenden, authentischen und zugleich ästhetischen Fotos für den Schutz und die Erhaltung der Artenvielfalt zu werben. Die Fotografinnen und Fotografen arbeiten eng mit Naturschutzorganisationen zusammen, halten Vorträge, gestalten Ausstellungen und veröffentlichen ihre Bilder.

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