Amina Hassan, Selma Kay Matter, Esther Vorwerk und Anna Zrenner erhalten die von der Stiftung Niedersachsen vergebenen SchreibZeit-Stipendien 2025. Die viermonatigen Arbeitsstipendien sind mit je 9.000 Euro dotiert, wie die Stiftung am Donnerstag in Hannover mitteilte. Nach Interkultureller Literatur, Lyrik im digitalen Zeitalter und Graphic Novel in den Vorjahren liege der Förderschwerpunkt 2025 auf Szenischem Schreiben.
Die Stipendien wurden von einer Fachjury vergeben, der Nora Khuon, Leitende Dramaturgin am Schauspiel Hannover, Jens Hillje, Künstlerischer Leiter der Sophiensäle in Berlin, und Luzie Kasnitz, Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „Bella triste“, angehörten. Zusätzlich zur Fördersumme erhalten die Stipendiaten individuelle Unterstützung durch selbstgewählte Mentorinnen und Mentoren und sind zu Netzwerk- und Austauschtreffen in die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel eingeladen.
Seit 1987 engagiert sich die Stiftung Niedersachsen für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung im ganzen Land. Pro Jahr fördert sie rund 200 Projekte und ist zudem selbst operativ mit Förderprogrammen tätig. Mit SchreibZeit sollen nach eigenen Angaben gezielt diverse literarische Stimmen und Gattungen gestärkt werden, die die Geschichten einer sich wandelnden Gesellschaft erzählen. Zum Abschluss eines Jahrgangs werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ihren Arbeiten in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt.