Einen Einkauf bei Cartier in Roms berühmter Via Condotti kann sich nicht jeder leisten. Wesentlich preisgünstiger kann man dagegen die antiken Ideengeber der Luxusmarke sehen: in einer Ausstellung an besonderer Stelle.
Moderner Luxus trifft antike Schönheit: Ab Freitag (14. November) präsentiert der Palazzo Nuovo der Kapitolischen Museen in Rom die Sonderausstellung "Cartier und der Mythos". Bis zum 15. März 2026 treten Meisterwerke des Pariser Juweliers in Dialog mit Skulpturen und Götterbildern der römischen Sammlung des Museums, das zwischen dem Nationaldenkmal Vittorio Emanuele II. und dem Forum Romanum liegt.
Rund 200 Exponate - Schmuckstücke, Zeichnungen und Edelsteine - erzählen, wie Cartier seit dem 19. Jahrhundert Formen, Symbole und Mythen des griechisch-römischen Altertums neu interpretiert hat. Antike Ideale von Harmonie und Schönheit verwandeln sich hier in modernen Stil und zeitlose Eleganz. Kuratiert wird die Schau von der Schmuckhistorikerin Bianca Cappello, dem Archäologen Stéphane Verger und dem Kapitolinischen Denkmalpfleger Claudio Parisi Presicce.
Ein besonderes Ausstellungselement stammt vom Oscar-prämierten Szenografen Dante Ferretti, der eine monumentale "Film-Treppe" entwarf. Ergänzt wird die Schau durch audiovisuelle und olfaktorische Installationen der Cartier-Parfümeurin Mathilde Laurent.