Sanierung

Minister besucht Schloss Griebenow zum Denkmaltag

Die Anlage sei eine "architektonische Meisterleistung", lobte Wirtschaftsminister Harry Glawe. Allerdings muss die Schlosskapelle saniert werden.

Schloss Griebenow von der Parkseite

Schwerin/Greifswald. Über den Stand der Sanierungsarbeiten am Schloss Griebenow bei Greifswald hat sich MV-Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) zum bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag informiert. Der Tag stand unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“ und stellte das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus, wie das Ministerium mitteilte. „Die Schlossanlage Griebenow gilt als architektonische Meisterleistung von hohem kulturhistorischem Wert“, sagte der Minister.

Das Griebenower Schloss wurde 1709 errichtet und gilt den Angaben zufolge als eines der größten nichtköniglichen Schlösser der spätkarolinischen Zeit. Es zählt zu den bedeutendsten baulichen Zeugnissen der schwedischen Zeit im Norden Deutschlands (1648 bis 1815). Mit hohem Engagement arbeiteten die Akteure vor Ort daran, dass das Schloss bald wieder im neuen Glanz erstrahlt und dann für Besucher zugänglich sein wird, hieß es.

Sanierung steht an

Auch die Schlosskapelle Griebenow, die bereits um 1650 entstanden ist, wurde zum Denkmaltag geöffnet. „Um auf die dringend nötige Sanierung hinzuweisen“, sagt Michael Markwardt vom Förderverein Kirchen und Kapellen der Kirchengemeinde Groß Bisdorf vorab. Im nächsten Jahr soll diese beginnen. Die Kosten allein für die Sanierung der Kapelle liegen laut Gutachten aktuell bei rund 880.000 Euro. (epd)

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