Die Evangelische Kirche in Deutschland verzeichnet eine laut eigenen Angaben hohe Resonanz auf die Weihnachtsgottesdienste. In diesem Jahr sei vor allem ein Motiv für den Kirchgang mit Händen zu greifen gewesen.
Die Evangelische Kirche in Deutschland hat an Heiligabend laut eigenen Angaben mehr als fünf Millionen Gottesdienstbesucher registriert. Ersten Hochrechnungen zufolge war in einigen Regionen ein leichter Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen, wie die EKD-Pressestelle am Sonntag in Hannover mitteilte. Insgesamt flossen demnach die Zahlen aus 33.000 evangelischen Weihnachtsgottesdiensten in die Statistik ein.
So hätten im Michel, der Hamburger Hauptkirche, mehr als 12.900 Menschen einen der Heiligabendgottesdienste besucht. Die Berliner Sankt Marienkirche verzeichnete laut der Statistik rund 2.000 Besucher in ihren Gottesdiensten, an den drei Gottesdiensten im Ulmer Münster nahmen Heiligabend insgesamt 3.750 Menschen teil. “Besonders gefragt waren erneut Familiengottesdienste sowie musikalisch gestaltete Christvespern”, hieß es.
Die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs zeigte sich erfreut. “Ganz gleich, ob Kirchenmitglied oder nicht – viele Menschen suchen an Weihnachten in unseren Kirchen Ruhe und Besinnung und lauschen den vertrauten Liedern und der Weihnachtsbotschaft.” Gerade in diesem Jahr sei die große Sehnsucht nach Frieden mit Händen zu greifen: “Friede auf Erden, dieser Hoffnungsgesang der Engel spricht den Menschen aus der Seele.”